Vertrauen stärken & Fit fördern
AKAlytics Top 5: Fokus auf Vertrauen (zu Dir) & Fit zur Firma

AKALYTICS TOP 5 VERTRAUEN
1) Eigenen Fit fördern durch Perspektivwechsel
2) Vertrauen stärken mit Respekt (eine Superkraft)
3) Euer Fokus auf 100% der Job-Anforderungen
4) Kultur-Fit & mit der Wellenlänge (der Firma) connecten
5) Gekonntes Selbst-Marketing - gerade bei schwierigen Fragen (noch eine Superkraft)
Ja, mit einer guten Portion gutem Selbstbewusstsein lässt sich viel in der Karriere erreichen. Wer zusätzlich fachliche Expertise aufbieten kann, ist damit beim Job-Interview bestens positioniert. Nicht wenige – selbsternannte Expert*innen – sehen in der Eigenüberzeugung und dem fachlichen Wissen die wesentlichen Hebel für Erfolg, um im Bewerbungsprozess zu überzeugen. Leider wird bei dieser Sichtweise etwas Wichtiges unter den Tisch gekehrt.
Entscheidend, um beim Job-Interview als Sieger*in erkoren zu werden, sind – zusätzlich – zwei, relativ einfache wirkende Fragen, im Kopf der Beurteilenden: „Hat diese Person eine gute Chance in unseren Teams, in unserer Firma erfolgreich zu sein?“ und „Will ich mit dieser Person in Zukunft zusammenarbeiten?“.
AKAlytics.com beleuchtet in diesem Blog, mit welchen Tipps und Tricks es geschickten Bewerber*innen gelingen kann, positive Einschätzungen zur persönlichen Passung in den Job-Interviews herbeizuführen.
1) Eigenen Fit fördern durch Perspektivwechsel
Gewinner vertrauen nicht nur auf die eigenen Stärken. Die wahre Stärke von ihnen liegt darin, sich perfekt auf die jeweilige Situation anzupassen. Im Job-Inbterview bedeutet dies, sich genau damit zu befassen, was und wen die suchende Firma oder Organisation mit der Besetzung zu erreichen versucht. Die entscheidende Frage lautet nicht nur, was kann ich selbst aufbieten, sondern wie passe ich perfekt zu den Chefs, Teams und in das gesamte, jeweilige Leistungsumfeld.
Wer im Job-Interview punktet, hat die Beurteilenden neben fachlicher Expertise vor allem in psychologischen Aspekten überzeugt. Die Jobzusage beinhaltet einen hohen Grad an Sympathie und die Bereitschaft der Verantwortlichen, mit der neuen Person zukünftig eng zusammenzuarbeiten zu wollen. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die neue Besetzung möglichst gut in die zukünftigen oder bereits existierenden Teams passt.
Wer die Jobzusage erhält, bekommt quasi eine unterschwelliges Prädikat: Die Firma oder Organisation attestiert den besten Fit. Fit zu den Menschen in der jeweiligen Organisation. Fit zur spezifischen Kultur. Fit für die Herausforderungen und Aufgabenstellungen. Fit zu den Chefs.
Was kann ich tun, um diesen Fit zu erreichen? Einen Perspektivwechsel versuchen! Selbst wenn es auf den ersten Blick seltsam klingt: Es gilt sich in die Position der auswählenden Personen hinein versetzen. In Kürze: Denk wie die auswählenden Chefs. Bewerber*innen müssen die Erwartungen der Interviewer erfüllen. Nur was erwarten die Chefs von den Bewerber*innen? Wie passe ich am besten in das Team der zu prüfenden Chefs oder Vorgesetzten?
Klar, dies klingt ein wenig wie Glaskugel-Raterei. Doch bereits wenige Informationen helfen aus Indizien eine Antwortstrategie zu formen. Allein mit den Namen der Teilnehmer*innen des Job-Interviews lassen sich online Informationen sammeln.
Allein Daten zur direkten Funktion, vielleicht sogar zur Ausbildung genügen, um erste, hilfreiche Schlussfolgerungen zu ziehen. Auch ein Anruf, nach der Einladung zum Online oder Vor-Ort Gespräch bei HR kann genutzt werden, um ein paar Profildaten zu den Teilnehmer*innen zu erfragen: Position in der Firma, wie viele Teammitglieder in der Verantwortung und fachlicher Fokus können oft erfragt werden. Ein derartiger Anruf demonstriert nicht nur Interesse, sondern bestätigt Aktivität und Initiative.
Was mache ich mit den gewonnenen Profil-Informationen? Eine Strategie um die Interview-Antworten mit individueller Ansprache personenspezifisch anzureichern. Eine junge, technische Ingenieurin als Chefin wird ggf. andere Bewertungskriterien setzen, als ein „alter Hase“ im Vertrieb.
BewirbDichbesser.de rät die eigenen Antworten auf die jeweiligen Interviewer soweit möglich auszurichten. Je nach Profil des Gesprächspartner sind leicht andere Antworttechniken hilfreich. Vielleicht sind eher Technik lastige Beispiele gefragt. Oder es sind nüchterne Zahlen, Daten, Fakten in den Vordergrund zu stellen. Für Leiter großer Abteilungen ist es angemessener eine Managementsicht zu präsentieren. Für einen Research & Development Experten wähle ich vielleicht eher relevante, präzise Fachbegriffe. Für Personalvertreter sollte eher der Blick auf Teamfähigkeit und empathische Gesichtspunkte gesetzt werden. Für eher Ergebnisorientierte Führungspersonen nenne ich erreichte Kennzahlen als Beispiele.
Diese individuellen Anpassungen sind dabei keineswegs primär vom Stellenprofil abhängig. Im Gegenteil, eine geschickte und erfolgreiche Bewerberin richtet den eigenen Antwortstil oder die Auswahl der praktischen Beispiele gezielt an der Passung zu den Zuhörern aus.
Zusätzlich wird es zum Erfolg verhelfen, sich in Erinnerung zu holen, dass Chefs oder Teamleiter vor allem Unterstützung bei der Erledigung von Aufgaben von Bewerbern erwarten. Wonach bemessen dann die Interviewer die Eignung der Kandidat*innen? Erstens erhoffen sie weniger eigene Arbeit – dies bedeutet fachliche und arbeitstechnische Entlastung. Zweitens erwarten die Interviewer die verlässliche Erreichung konkreter, zukünftiger Ziele. Wenn ihr in der Sprache der Fragenden redet, fällt es leichter psychologisch zu überzeugen.
Für Entlastung sorge ich mit hoher Eigenständigkeit und zielgerichteten Aktivitäten. Zeigt im Job-Interview, dass Ihr die neuen Team Kolleg*innen entlasten werdet und Euren Beitrag dazu leisten werdet, den Chefs offene Themen effizient zu lösen.
Eure Fähigkeit zur Zielerreichung könnt Ihr unterstreichen, in dem Ihr Selbstbewusstsein und Motivation in Eurem Auftreten präsentiert und in Euren Antworten formuliert. Unterstreicht, dass die zukünftigen Teamkolleg*innen Euch vertrauen Können Ziele zu erreichen. Betont, dass Ihr Euch darauf freut, Verantwortung zu übernehmen (für Ziele, Umsetzungen, Meilensteine usw.).
Jenseits dieser Fakten ist es hilfreich, die jeweilige Fach-Sprache der Interviewer in den Antworten abzudecken. BewirbDichbesser,de rät: passt Eure Antworten auf die jeweilige Situation der Firma und auf Eure Gesprächspartner so genau wie möglich an!
2) Vertrauen stärken mit Respekt (eine Superkraft)
Jenseits von fachlicher Eignung und inhaltlicher Qualifikation werden bei Einstellungsentscheidungen menschliche und persönliche Dimensionen den Ausschlag ergeben. Leider wird selten dem oder der am besten qualifizierten das Vertragsangebot ausgesprochen. Sehr oft werden sogenannte emotionale oder persönliche Passungsthemen den Ausschlag geben. Als Bewerber*in bedeutet dies: Vertrauen gewinnen!
Eine vertrauensvolle Basis in einem 45-minütigen Austausch aufzubauen, bedeutet eine Menge Herausforderungen. Hier kommt es darauf an, jede Bemerkung möglichst gezielt, treffend und einladend zu formulieren. Jede Deiner Antworten zählt und ist eine Chance das Vertrauen in Dich ein wenig mehr zu stärken.
Je mehr ihr über Eure Gesprächspartner wisst, desto besser, damit Ihr Eure Antworten entsprechend auf deren Persönlichkeit anpassen könnt. Unabhängig von genauen Kenntnissen zu persönlichen Charaktereigenschaften oder Einsichten in deren Führungsstile, können geschickt gewählte Gesten und Kommentare positive Impulse setzen.
In einem Prüfungsgespräch von oft weniger als 60 Minuten ist es selbstverständlich nicht möglich tiefes Vertrauen zu fremden Gesprächspartner*innen zu etablieren. Allerdings zählt genau der erste Eindruck. Nicht wenige Menschen neigen dazu, auf Basis von nur wenig Kenntnissen andere Menschen in „Kategorien“ zu sortieren. Auch beim professionellen Job-Interviews geschieht dies (leider) nicht selten. Daher ist es umso wichtiger, in dieser kurzen Zeit der Performance-Prüfung auf jede Kleinigkeit des eigenen Verhaltens strategisch zu achten.
Hier ein paar Tipps, die wirken: Auch Führungskräfte und sog. Entscheider hoffen auf Anerkennung und empfinden Respekt und fachliche Achtung als angenehm. Ein wirkungsvoller Trick: Startet nach Fragen Eurer Prüfer mit persönlichem Zuspruch in Richtung des Fragenden. Anstatt sofort auf die fachliche Ebene zu wechseln, wirkt es positiv und sympathisch eine verbale Zustimmung zur Auswahl der Frage zu äußern. Zollt dem oder der Fragenden Respekt für die darin genannten Beobachtungen.
BewirbDichbesser.de Rat: Beiläufig geäußertes Lob wirkt. Gebt den Fragenden auf lockere Art und Weise Recht und sprecht es aus. Wichtig ist dabei die richtige Dosierung zu treffen. Das Ganze ist eher ein psychologischer Kniff. Nichts darf aufgesetzt oder aufdringlich wirken.
Beginnt auf positive Weise mit eurer Antwort. Wertschätzungen oder ein kleines Lob für die Führungspersonen oder für die Firma/ Organisation können sich lohnen. Raffinesse und Unauffälligkeit sind gefragt. Zum Beispiel:
„Da sprechen Sie ein sehr wichtiges Thema an…“ oder „Mit dieser Frage haben Sie einen äußerst wichtigen und kritischen Aspekt identifiziert…“. Äußert respektvoll Eure Zustimmung, dass dies eine klug gewählte Frage darstellt. Zustimmung baut Sympathien auf.
In die weiteren Beantwortungen lassen sich ebenso wenn geschickt gemacht, wirkungsvolle Wertschätzungen einbauen. Dies können zum Beispiel positive Feststellungen zur (erfolgreichen) Markt-Performance der Firma sein (die ihr in der Vorbereitung recherchiert hattet). Es kann sich dabei aber auch um beiläufige Nebenbemerkungen handeln, welche die besondere Führungsverantwortung von Interviewern herausstellen.
Zum Beispiel kann eine respektvolle Bemerkung zur Führungsleistung (wenn dies nicht zu dick aufgetragen wird) positive Untertöne entfalten. Positive Feststellungen werden gern gehört. „Die Vielfalt Ihrer Führungsaufgaben finde ich sehr beeindruckend. Mein Ziel ist es einen kleinen Beitrag zu leisten, damit Ihre Abteilung/ Ihr Bereich im Thema abc beste Kennzahlen erreichen kann…“. In geschickter Anwendung wirkt ein kleines Lob. Doch Vorsicht: Zu viel wirkt schnell unaufrichtig und aufdringlich. Ein Coach hilft.
Die Interviewer werden geneigter über diejenigen Kandidat*innen urteilen, die mit Leistungswillen und konstruktiver Herangehensweise überzeugen und persönlich ins Team passen. Zeigt, welche positiven und kollegialen Energien in Euch stecken. Im Job-Interview müsst Ihr jede Antwort nutzen, um Euch – jenseits der fachlichen Korrektheit der Antworten – als beste Besetzung zu präsentieren. Menschlich, sympathisch und dazu entschlossen im neuen Team einen positiven Unterschied zu machen.
Respekt gegenüber den Gesprächspartnern ist auch beim Job-Interview eine Superkraft.
3) Euer Fokus auf 100% der Job-Anforderungen
In meinen Bewerbungscoaching Sessions werde ich leider immer wieder auf Neue überrascht, dass die Kandidat*innen in den Gesprächen eingeübte Charakteristika wiedergeben, ohne auf die Besonderheiten der jeweiligen Stellenausschreibung ausreichend einzugehen.
Um im heute sehr umkämpften Jobmarkt eine Zusage zu erreichen, genügt es nicht, nur die eigenen Vorzüge darzustellen. Jede Stellenausschreibung ist unterschiedlich. Selbst wenn es sich um die gleiche Tätigkeit handelt, werden verschiedene Arbeitgeber unterschiedliche Schwerpunkte bei der Auswahl setzen. Den jeweiligen Ausschlag geben spezielle, interne Rahmenbedingungen, Stellen-Historien, aktuelle Handlungsschwerpunkte und die bereits vorhandenen Teammitglieder. Jedes Unternehmen agiert in einem organisatorisch, betriebswirtschaftlich und arbeitstechnisch äußerst speziellem Umfeld.
Als Bewerber*in gehört es zu Euren Aufgaben, euch in die zukünftige Rolle möglichst gut einzupassen. Es ist Eure große Chance im Job-Interview, Eure individuelle Passung aktiv heraus zu arbeiten. Überlasst bei dieser Gelegenheit nichts dem Zufall.
Die wesentlichste Voraussetzung, um besonders gut zu den Interviewern und zu der neuen Stelle zu passen, lautet Vorbereitung. Es ist fast so einfach, wie die Stellenausschreibung genau zu lesen. Ok, lesen allein hilft noch nicht ausreichend. Vielmehr geht es darum, die darin genannten Anforderungen explizit in persönlichen Handlungsweisen umzusetzen.
Das Bewerbungsgespräch ist Eure Bühne, um die perfekte Passung zu den Job-Anforderungen zu herausstrahlen zu lassen. In der idealen Welt erfüllt die neue Besetzung alle Job-Anforderungen. In der Realität werden die meisten Einstellungen nur einen Teil der Anforderungen wirklich bereits ausfüllen. Das Auswahlgremium beurteilt auch zukünftiges Potenzial. Den Messpunkt bilden jedoch stets, die in der Stellenausschreibung genannten Anforderungen.
Startpunkt jeder Job-Ausschreibung ist ein firmeninterner Mangel. Es fehlt an Kenntnissen, an Kapazitäten und an Fähigkeiten. Eure Aufgabe ist es, sich als best-mögliche und viel versprechende Antwort zu präsentieren. Wer eingestellt wird, ist die Hoffnung, die Anforderungen in Taten umzusetzen. Nehmt die Herausforderung an. Zeigt dass ihr voller positiver Perspektiven steckt.
Schlüssel zur Einstellung bilden die Job-Anforderungen. BewirbDichbesser.de Tipp: Zu jeder in der Ausschreibung aufgelisteten Fähigkeit gilt es Eure persönliche Antwort im Vorfeld zu verfassen. Warum könnt Ihr diese gestellten Aufgaben in besonderer Weise erfüllen? Welche beruflichen Leistungen spiegeln relevante Erfahrungen? Demonstriert praktisch und gradlinig Eure Überzeugung, dass die Anforderungen sich bei Euch in besten Händen befinden.
Persönliche Stärken sind geschickt einzuflechten. Es ist jedoch eine simple Einsicht: Wer das Job-Angebot bekommt, erfüllt die Hoffnung, die zukünftigen Aufgaben in dem Unternehmen/ der Organisation bestmöglich abzuarbeiten.
Für euer Job-Interview bedeutet dies, sich akribisch mit den gelisteten Job-Anforderungen in der Vorbereitung auseinanderzusetzen. Ihr benötigt konkrete Ideen und Beispiele, um zu jedem Element des Stellenprofils eine zu Euch passende und für die Organisation Hoffnung stiftende Geschichte zu erzählen.
Überzeugende Geschichten helfen, um Bewerbungssituationen zu meistern. Eure Job-Episoden müssen wahr, genau zu den Anforderungen passen und eine Brücke in die neue Zukunft schlagen. Eine Brücke dazu, dass das neue Unternehmen Euch den neuen Job übertragen soll. Die Vorbereitung ist auch zu nutzen, um fachlichen Fokus präzise zu formulieren. Ihr werdet nur eine Gelegenheit erhalten euren Fit vorzustellen. Es muss sitzen.
Wer motiviert, überzeugend, inhaltlich genau und gleichzeitig kurz und prägnant erläutern kann, warum sie oder er die Anforderung ausfüllt, ist der Stellenzusage entscheidend näher. Erfolg verlangt eine spannende Kombination aus eurem individuellen Hintergrund und den fachlichen Erfordernissen der einstellenden Seite.
BewirbDichbesser.de kann Euch erfolgsorientiert und effektiv coachen, um die Anforderungen von Firmen und Organisationen besser zu verstehen und persönlich überzeugende Antworten auszugestalten. Sportler lassen ihre Leistungsfähigkeit durch Coaches trainieren und steigern. BewirbDichbesser.de ist Euer perfekter Coaching-Partner für Eure frische Job-Zukunft.
4) Kultur-Fit & mit der Wellenlänge connecten
Job-Interviews stellen für Viele eine Herausforderung dar. Die Gründe liegen darin, dass eine komplexe Kombination von Fähigkeiten erfordert wird, die so im beruflichen Alltag nicht jeden Tag benötigt wird. Wer letztlich das Jobangebot in Händen hält, hat einen professionellen Brückenschlag in die Zukunft erreicht. Zum Brückenbau ist wenig. Alles muss im Job-Interview gelingen. Keine leichte Aufgabe. Euer Ziel ist es mit den Interviewern eine arbeitstechnische „Connection“ zu aufzubauen. In einer Stunde des Interviews. Wie kann das gelingen?
Jeder Lösungsweg startet mit dem ersten Schritt. Dies ist eure Einsicht, dass ihr eine menschliche und fachliche Verbindung zu den Interviewern erschaffen müsst. Der oder die zukünftige Chefin stehen dabei im Zentrum des Interesses. Die disziplinarische Leitung entscheidet sich für denjenigen oder diejenige, mit dem es beruflich auf eine ausreichende Weise „klickt“.
Die Kultur mit dem Unternehmen/ der Organisation und die Wellenlänge mit den Interviewern muss stimmen. Die Aufgabe im Bewerbungsgespräch lautet: Auf der Wellenlänge der Entscheider*in zu kommunizieren. Ebenso, wie ihr für das Vertrauen stiften persönliche Informationen benötigt, helfen diese euch nun eure Bewerbungsgespräch Antworten individuell an die Gesprächspartner anzupassen.
Eine Wellenlänge zu treffen, funktioniert nicht ohne durchdachte Vorbereitung. Sammelt relevante Informationen zur Firma, über Wettbewerber und adressiert die Gesprächspartner zielgerichtet mit Themen und persönlicher Ansprache, die unterstreicht, dass Ihr Euch auf diese Gesprächsgelegenheit eingehend vorbereitet habt.
Kulturelle Passung zum Unternehmen, der Firma oder der Organisation stellt dabei ein Charakteristikum dar, welches evtl. nicht ganz simpel zu adaptieren ist. Wer bisher in globalen Großunternehmen tätig war, wird bei kleineren Mittelständlern unter Umständen mit Fragen des Fit konfrontiert. Gleiches gilt wenn ihr vom Mittelstand kommt und in weltweite Konzerne wechseln wollt. Die Lösung: Ihr müsst eine überzeugende und wahre Geschichte zu eurer Wechselmotivation designen.
Nur im Vorfeld der Bewerbungsgespräche ist ausreichend Zeit, um Szenarien durchzuspielen, wie Ihr Euren kulturellen Fit herausstellt. Recherchierte Informationen bilden die Grundlage für siegreiche Kampagnen. Das Job-Interview ist Eure Werbekampagne in eigener Sache. Überlasst kein Detail dem Zufall. Falls Ihr – bei einer senioren Gesprächspartnerin – beispielsweise Auszüge zu einem ihrer Fachvorträge respektvoll und geschickt zitieren könnt, wird das nur von Vorteil sein.
Gerade Spezifika zu kulturellen Werten eurer Zielfirma sind weiterhelfende Einsichten. Ihr benötigt glaubwürdige Darlegungen, warum gerade diese spezielle Kultur nun die beste Perspektive für euch bietet. Ein Fakt habt ihr auf jeden Fall auf eurer Seite: Selbst wenn ihr aus einer ganz anderem Firmentypus wechselt, gilt: Neueinstellungen sollen neue Energien, Motivation und neue Ideen in die neue Zielfirma einbringen. Nicht selten wirkt ein „fremder, fachlicher oder organisatorischer, kultureller Hintergrund“ einstellungswert für das suchende Unternehmen. Neue Perspektiven ergänzen das bisherige Portfolio. Nutzt dies zu eurem eigenen Vorteil.
Erfolgreiche Kandidaten und überzeugende Bewerberinnen glänzen auch damit, dass sie ihre gute und gezielte Vorbereitung unauffällig einfließen lassen. Je individueller Eure Antworten auf die fachlichen Ausrichtungen der Prüfenden angepasst ist, desto besser. Sucht nach Informationen, die demonstrieren, dass ihr mit höchstem Engagement das Gespräch vorbereitet habt. Auch für den Fall, dass nicht alle Eurer recherchierten Daten 100% passen (da veraltet, oder eine andere Abteilung betreffend), wird dies eher nicht schaden. Die Einsatzbereitschaft und Euer Wollen zu signalisieren, sind Trumpf.
Für den Fall, dass Ihr nicht ausreichende Informationen im Vorfeld herausfinden konntet, dann achtet auf die Kurzvorstellung eurer Gegenüber. Im besten Falle referenziert ihr im Verlauf des Gesprächs auf Informationen aus der Vorstellung.
„Wie Sie in der Vorstellung erwähnten, leiten Sie xyz. Damit tragen Sie große und vielfältige Verantwortung. Ich bin sicher, dass ich effizient unterstützen kann, dass Ihre Teammitglieder sich um die Themen xxx keine Sorgen machen müssen. Hier fügen sich ich meine Erfahrungen ideal ein..“.
Aktives Zuhören ist elementar, um bei der berühmten Wellenlänge eine passende Überlappung zu erreichen. Es ist unabdingbar wichtig bei der Fragenbeantwortung individuelle Aspekte der Fragenden oder Rahmenbedingungen der jeweiligen Teams einzubeziehen. Nicht selten werden in Fragen oder Vorstellungen relevante Zahlen, Daten oder Fakten erwähnt. Als Top-Bewerber*in referenziert Ihr möglichst genau zu Fragenden und den zukünftigen Teams. Zeigt, dass Ihr nicht nur „Euch präsentiert“, sondern ihr euch zu den zukünftigen Kolleg*innen bestens einpassen werdet.
5) Gekonntes Selbst-Marketing - gerade bei schwierigen Fragen (noch eine Superkraft)
Wie oft ärgern wir uns, dass wir in einem bestimmten Moment nicht ganz richtig reagiert haben? In Bewerbungsgesprächen gilt dies insbesondere. Es ist ganz natürlich. Mit den richtigen Tricks gelingt es, mögliche Unsicherheiten in Stärken umzuwandeln.
Der Alltag legt uns immer wieder Herausforderungen in den Weg, die wir uns gern erspart hätten. Im Beruf ergeben sich aus verändernden Wettbewerbssituationen, Komplikationen mit Partnerfirmen oder durch den Wechsel in Teams stetig neue Fragestellungen, auf die wir zunächst keine Antwort wissen.
Im Job-Interview simulieren einige Auswahlgremien gern diese Unsicherheiten und stellen schwierige oder auch nicht ganz faire Fragen. Im Bewerbungsgespräch werdet ihr getestet. Seid bereit, für jede Situation. BewirbDichbesser.de hilft euch mit Expertise und Erfahrungen.
Es ist nur sehr selten möglich Gesprächsrunden ohne eigene Fehler oder schwächere Antworten zu absolvieren. Das Ziel ist keineswegs die perfekte Performance zu erreichen. Ziel sollte es sein, besser als die Mitbewerber*innen zu agieren. Ein paar Schwächen sind allen erlaubt. Die Auswahl wird meistens zwischen denen getroffen, die im Vergleich, den besten fachlichen, persönlichen und vertrauensvollsten Eindruck hinterlassen konnten.
BewirbDichbesser.de Tipp: Nutzt jede Frage dazu, um Euch in ein positives Licht zu rücken – gerade auch bei schwierigen Fragen. Der Insider-Trick: Aktiv die Kurve kriegen und die Antwort gewandt und fast wie beiläufig auf Aspekte lenken, die ihr vorbereitet habt und bei denen ihr wie Gewinner erstrahlt.
Ins positive Licht rücken - durch geschicktes Selbst-Marketing - ist eine Superkraft. Doch diese Superkraft verlangt ein wenig an Training. Im Job-Interview könnt ihr nicht einfach Fragen ignorieren oder "irgend etwas" erzählen. Es ist ein schmaler Grad zwischen falschen Antworten und einer Superkraft. Die Superkraft wirkt dann, wenn es euch gelingt, die Frage zu entkräften, die möglichen negativen Themen gekonnt auszuklammern und eure positiven Aspekte (mit Bezug zur Frage) anzubringen.
Nicht selten werden Fragen gestellt, warum man die Position oder die Firma wechseln möchte. Eine mögliche und gute Antwortstrategie lautet, rein auf fachliche, entwicklungsbezogene oder Teamcharakteristika zu lenken. Keinesfalls sollten Themen erläutert werden, die Euch in früheren Rollen gestört haben. Negative Inhalte wirken negativ und können keinen positiven Eindruck festigen. Negative Schwingungen verhelfen letztlich nur zu negativen Vibes. Wer gewinnen will, muss das Positive herausstellen und so ausführen, dass es gut bei den Interviewern in Erinnerung bleibt.
Eine Antwortvariante fokussiert darauf, herauszustellen welche positiven Job-Erlebnisse ihr „damals“ machen konntet und Ihr ähnlich inspirierende und lehrreiche Erfahrungen erneut sucht. Gerade wenn Ihr in alten Job nicht freiwillig gegangen seid, ist es elementar wichtig eben nicht das Negative aufzuzählen, sondern im Gegenteil die motivierenden und neuen Entwicklungschancen herauszustellen.
Selbst wenn ihr sehr froh seid vom alten Arbeitgeber weg zu sein oder dort weg wollt, gilt es niemals negative Umstände zu erläutern. Eine konstruktivere Herangehensweise ist es, positive Beispiele zu identifizieren, bei denen ihr sehr viel gelernt habt und diese Beispiele in die jeweilige, neue Firma übertragbar sind. Quasi nach dem Motto: „Ihre Firma/ ihre Teams erscheinen mir genau jenes inspirierende Umfeld zu bieten, zu dem ich wieder aktiv beitragen möchte, damit alle die Ziele erreichen und die Zukunft aktiv und erfolgreich gestalten..:“.
Kurzum: Nur gewinnt durch die positive Superkraft. Verleiht euch selbst eine Aura von zupackender Energie und zukunftsorientierter Tatenkraft. Am einfachsten ist es, sich im Vorfeld diese persönlichen Karrierebeispiele genau zu überlegen und an passenden Stellen der Job-Interviews einzufügen.
Falls es euch passieren sollte, dass ihr doch auch fachlich mit einer Frage konfrontiert werdet, die ihr kaum zu beantworten wisst, dann hilft nichts außer die engagierte Flucht nach vorn. Raten wie in einem Spiel oder im schlimmsten Falle fachlich falsche Hypothesen aufzustellen, können eher nur schaden. Frisch und unverblümt zugeben, dass diese Aspekte Euch neu seien oder ihr gerade einen „Blackout“ habt, wirkt authentisch und vielleicht sogar sympathisch.
Wichtig ist allerdings zu ergänzen, dass ihr sicher seid, ggf. sogar mit Hilfe der neuen Teams und Expert*innen in kurzer Zeit eine korrekte Antwort oder einen Lösungsweg zu erarbeiten. Bestätigt eure hohe Motivation eine fehlende, fachliche Antwort im Nachgang des Gespräches per Mail nachzureichen.
Der Kern zu einem guten Selbst Marketing liegt darin, sich nicht von herausfordernden (fachlichen) Inhalten oder eigenen Schwächen verunsichern zu lassen. Egal in welche Situation ihr gelangt: Zeigt, dass ihr auf eure Fähigkeiten vertraut, ihr mit neuen Teammitglieder effektiv zusammenarbeiten könnt und ihr bereit seid Fehler schnell zu beheben. Zuversicht, Vertrauen in die eigenen Kenntnisse und Positivität sollten fast in jede Antwort beim Job-Interview integriert werden.
Präsentiert euch im Bewerbungsgespräch voller Elan, und Optimismus mit dem ihr auch Schwierigkeiten meistern wollt. Die besten Antworten bilden jene, die vielleicht auch ihr von einer neuen Kollegin oder von einem zukünftigen Teammitglied hören möchtet.
Eure Antworten müssen so klingen, dass eure Gegenüber motiviert und eingeladen werden, konstruktiv und zielgerichtet mit euch zu arbeiten, Offenheit, konstruktives Herangehen und passende Ideen sind gefordert.
Vielleicht erinnert ihr euch in der Vorbereitung auf das Gespräch einer Job-Episode, bei der ihr zunächst einen Fehler gemacht hattet, ihr diesen jedoch korrigieren konntet und letztlich eurem Team geholfen hattet, fachlich voran zu kommen. Eine kurze Erwähnung im Job-Interview sollte zuvor vorgedacht werden.
Gutes Selbst Marketing – gerade bei herausfordernden Fragen im Bewerbungsgespräch – verlangt schlaues Vorausdenken. Es geht dabei nicht um übertriebenes oder überzogenes Prahlen, sondern darum die persönlichen Leistungen und die eigene Lernfähigkeit herauszustellen.
Wer sich bewirbt, sucht nach einer Chance für die Zukunft. Gesucht wird eine geöffnete Tür für die Karriere. Es liegt in eurer Verantwortung Flexibilität, Leistungspotenziale und Energielevel möglichst stark und nachhaltig zu präsentieren. Dies wird nur mit einer großen Portion von Euphorie für die neue Stelle, Leistungsbereitschaft und „ansteckend-positiver“ Begeisterung funktionieren.
Seid konstruktiv, voller Power und anpassungsfähig auf die jeweiligen Interviewpartner.
Fit führt über fachlich relevante Expertise, sympathisches Auftreten und kulturelle Passung zu den jeweiligen Mitgliedern des Auswahlgremiums.
Vertrauen auf eure Schlagkräftigkeit, spontane Geistesblitze, zufällige Einfälle und eine Glückssträhne bilden leider keine Erfolgsstrategie für Bewerbungsgespräche. Eingehende Vorbereitung auf „was wäre wenn Fälle“ ist die hilfreichere Vorgehensweise. Der richtig gewählte Coach wird euch unersetzliche und taktische Unterstützung bieten.
Erfolg bei Job-Interviews ist trainierbar. Gerade der schrittweise aufzubauende und angemessenen Grad an Selbst Marketing ist mit einem erfahrenen Coach zu meistern.
Wer gewinnen will, darf zwischenmenschliche Ebenen nicht außer Acht lassen. Team-Sympathien und die Abstimmung von richtigen Wellenlängen sind unabdingbare Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur Jobzusage.
Bewirddichbesser.de ist der Partner um eure gewinnende Performance aufzubauen. Vertrauen gewinnt. Beim Coaching. Beim Job Interview.
Vertraut auf BewirbDichbesser.de
Wir trainieren Euch. Für jede Bewerbungssituation. Für Euren Erfolg.
AKALYTICS kennt die Tipps und Tricks für erfolgreiche und überzeugende Bewerbungen. AKALYTICS ist der verlässliche Partner für berufliche Neuausrichtungen.
Buche hier deine Coaching Session. AKALYTICS freut sich auf Dich.



Kommentare